Alkoholgenuss ohne Rausch ist ratsam

Beim Trinken von alkoholhaltigen Getränken liegen Genuss und Kontrollverlust dicht beieinander. Der verantwortungsbewusste Umgang ist schon aus gesundheitlichen Gründen ratsam. Eine Alkoholintoxikation oder -vergiftung ist oft schnell erreicht und kann sehr ernste Folgen haben.


Der Genuss ist entscheidend


Alkohol ist nicht grundsätzlich gesundheitsschädlich oder gar ein Teufelszeug. Ein oder zwei Gläser Rivaner zum leckeren Fisch weiß der Gourmet zu schätzen und kann bei entsprechender Auswahl den Geschmack des Essens adeln. In Verbindung mit dem Essen ist der Abbau des Alkohols in Magen und im Blut problemlos und ohne gesundheitliche Beeinträchtigung möglich. Die leichteste Form der Alkoholvergiftung, der Schwips, kann ohne Sorge in Kauf genommen werden. Einzig entscheidend sind der maßvolle Umgang mit den alkoholhaltigen Getränken und der Grund des Trinkens. Ist die Motivation dem Genuss geschuldet, ist eine Vergiftung meistens kein Thema.


Trinken um des Rausches willen


Gefährlich wird der Umgang mit Alkoholika, wenn der Rausch angestrebt wird, aus welchen Gründen auch immer. Besondere Vorsicht muss bei Wein und Spirituosen walten, da deren hoher Alkoholgehalt schnell zu bedenklichen Formen der Vergiftung führen kann. Grob wird der Grad der Vergiftung medizinisch in vier Stadien eingeteilt. Redseligkeit und ein schwankender Gang deuten auf eine leichte Vergiftung hin und können schon nach wenigen Drinks einsetzen. Das zweite Stadium, das je nach Konstitution des Trinkenden und Faktoren wie dem Geschlecht und einem vollen oder leeren Magen, beinhaltet sehr unangenehme Wirkungen wie Koordinations- und Sehstörungen und die Aussprache wird lallend. Diese handfeste Alkoholvergiftung, auch schon nach dem Genuss nur einer Flasche Wein möglich, deutet auf den falschen Umgang mit alkoholischen Getränken hin.

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