Grauer Star (Katarakt)
Die Farbkraft lässt nach und über allem sieht man eine Art grauen Schleier: Wer mit der Zeit solche Beeinträchtigungen seiner Sehkraft feststellt, sollte einen Augenarzt konsultieren. Es könnten die ersten Anzeichen der Augenkrankheit Grauer Star sein. Dabei sind die Linsen eingetrübt und die Sehkraft wird im Laufe der Augenerkrankung eingeschränkt. Eine mögliche Behandlung ist der Einsatz von künstlichen Linsen.
Augenerkrankung im hohen Alter
Diese Erkrankung macht sich in der Regel ab dem 60. Lebensjahr erstmals bemerkbar. Stoffwechselprodukte, die sich im Lauf des Lebens in der Augenlinse angesammelt haben, trüben zunehmend die Sicht. Heilbar ist diese Alterserkrankung nicht, aber die trüben Linsen können heutzutage sehr gut gegen künstliche Linsen ausgetauscht werden.
Grauer Star: Künstliche Linsen und Augenoperation
In einem kurzen, ambulanten Verfahren wird die alte Linse mithilfe von Ultraschall zerkleinert und entfernt. An ihrer Stelle wird eine künstliche Linse eingesetzt, in der Regel eine Standardlinse. Dabei bieten moderne „multifokale Intraokularlinsen“ dem Patienten mehr, denn diese hoch entwickelten künstlichen Linsen nehmen nicht nur den Schleier von den Augen. Sie sorgen auch dafür, dass der meist betagte Betroffene nach der Implantation sowohl in der Nähe als auch in der Ferne scharf sieht – eine Lesebrille wird meist überflüssig, rund 80 % der Patienten können ganz auf eine Brille verzichten. Allerdings erstatten die gesetzlichen Krankenkassen derzeit nur künstliche Linsen aus der Standardkategorie.


