Gelenkschmerzen - Verschleißerscheinungen

Arthrose im Knie

Arthrose im Knie
Kniearthrose: Probleme mit den Gelenken

Eine natürliche Verschleißerscheinung im Alter sind Probleme mit den Gelenken. Schmerzen und geschwollene Knie sind ein Anzeichen für eine Kniearthrose. Dann kann jede Bewegung schmerzen. „Arthrose ist eine altersbedingte Verschleißerscheinung. Fehlstellungen der Beine oder Hüfte oder Übergewicht können diese Erkrankung begünstigen“, erläutert der Experte und Orthopäde Dr. Steffen Meister aus Berlin.

Die Gelenkflüssigkeit wird dünner, der Knorpel porös und es kann zu einer Deformation der Gelenke kommen. Dies führt zu starken Schmerzen und zum Verlust der Beweglichkeit. Die Folge kann eine Arthrose im Knie sein. In einer aktuellen Umfrage von TNS Healthcare betonten zwei Drittel der Befragten, dass sie sich in ihren Alltagsaktivitäten durch die Kniegelenk­arthrose stark eingeschränkt fühlen. Wird der Leidensdruck für die Patienten zu groß, vermeiden sie bei einer Arthrose im Knie jede schmerzhafte Bewegung – mit weitreichenden Folgen. Denn durch die Schonung kommt es zu einer Schwächung der das Kniegelenk umgebenden Muskulatur, so dass das Knie nicht mehr ausreichend stabilisiert werden kann.

Kniearthrose: die Folgen der Gelenkprobleme

Auch die Beweglichkeit des Kniegelenkes kann bei längerer Schonung nachlassen. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente verschaffen bei Arthrose zunächst am schnellsten Abhilfe. Sie müssen meist täglich eingenommen werden und sind gerade bei längerer Einnahme nicht ohne Nebenwirkungen. In den letzten Jahren hat sich die Behandlung der Arthrose im Knie Hyaluronsäure als wertvolle Therapiealternative erwiesen. „Diese Behandlungsform ist eine gut verträgliche Therapiealternative, die die Schmerzen lindern kann und basierend auf neuen Untersuchungen vermutlich auch das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen kann, da Hylan G-F 20 beispielsweise die Freisetzung knorpelzerstörender Enzyme hemmt“, so Dr. Meister.

Hyaluronsäure bei Arthrose

Die ins betroffene Kniegelenk injizierte Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die die körpereigene, durch die Arthrose krankhaft veränderte Körperflüssigkeit ergänzt und ersetzt. Dadurch kann die Schutzfunktion im Kniegelenk wiederhergestellt werden, das behandelte Kniegelenk läuft im wahrsten Sinne des Wortes wieder „wie geschmiert“. Bei den zahlreichen Hyaluronsäure-Präparaten gibt es hinsichtlich der Qualität und Wirksamkeit teilweise erhebliche Unterschiede. Der Wirkstoff Hylan G-F 20 überzeugt in klinischen Studien und im Alltag, denn die spezifischen Eigenschaften des Wirkstoffes sorgen für eine bessere Stoßdämpfung des Gelenkes. Zudem verbleibt er nachweislich länger im Gelenk als andere Hyaluronsäure-Wirkstoffe. Mit einer Ein-Spritzentherapie können die Schmerzen bei einer Kniearthrose sogar mit nur einer Injektion über sechs Monate hinweg gelindert werden. Sind die Schmerzen bei einer Arthrose im Knie erst einmal wirkungsvoll behandelt, können die Patienten das Kniegelenk aktiver belasten. Mit einfachen Übungen sollte anschließend die Muskulatur gezielt trainiert werden, damit das Gelenk wieder besser stabilisiert wird und die Kniearthrose gemildert wird.

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