Magenprobleme: Reizdarmsyndrom (RDS)
Der Magen tut weh, der Bauch ist aufgebläht, Durchfall und Verstopfung wechseln sich ab: Die Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) sind ebenso unangenehm wie vielfältig. Hinzu kommen häufig psychische Probleme wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen oder Depressionen.
Coli-Bakterien: Niedrige Werte der Darmbakterien
Die genaue Ursache dieser Erkrankung ist unbekannt. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch, dass sich die Darmflora vieler RDS-Patienten von der der gesunden Menschen unterscheidet. So ist die Zahl der Darmbakterien Escherichia coli (E. coli) mitunter deutlich reduziert. Eine solche Verschiebung des natürlichen Gleichgewichts der Mikroorganismen im Darm kann das Immunsystem schwächen.
Probiotische Arzneimittel und Lebensmittel
Abhilfe verspricht ein natürlicher Behandlungsansatz: die gezielte Zufuhr von E.-coli-Bakterien in Tropfenform. Spezielle probiotische Arzneimittel oder auch Lebensmittel machen sich dieses Wissen zunutze und wirken im Sinne einer immunologischen Hilfe zur Selbsthilfe. Sie stimulieren die körpereigenen Abwehrkräfte, beeinflussen das Gleichgewicht der Darmflora und regulieren die Darmtätigkeit. Mit dem mikrobiologischen Arzneimittel steht eine auf Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit geprüfte Therapieoption gegen RDS zur Verfügung, die modernsten wissenschaftlichen Standards genügt und sich gleichzeitig durch gute Verträglichkeit auszeichnet.
Magenprobleme: Stress abbauen
Zusätzlich zur Regenerierung der natürlichen Darmflora stützt sich eine ganzheitliche RDS-Behandlung auf die Säulen Entspannung, Bewegung und Ernährung. „Stress und seelische Belastungen schlagen den Betroffenen häufig auf den Darm“, erläutert Dr. med. U. Woestmann, Krefeld. Wer unter RDS leidet, sollte daher Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga regelmäßig in seinen Alltag integrieren.
Sportliche Aktivitäten regulieren die Magen-Darm-Tätigkeit ebenfalls und lindern quälende Verstopfungen. In Bezug auf die Ernährung empfiehlt es sich, fette, scharfe oder blähende Gerichte zu meiden und auch auf zu kalte, zu heiße sowie kohlensäure- und alkohol-haltige Getränke besser zu verzichten.


