Hornhaut und Fußpilz vermeiden

Fußpflege für schöne Füße

Fußpflege für schöne Füße
Kosmetische oder medizinische Fußpflege

Leichtathletik, Fußball oder Tanzen ... Viele Sportarten sind laufintensiv oder belasten die Füße durch anspruchsvolle Bewegungen. Wohl jeder, der Sport treibt, sucht seine Sportschuhe deshalb nach fußergonomischen Aspekten aus. Aber bei Weitem nicht jeder weiß, dass sportlich aktive Füße auch eine besondere Pflege benötigen. Gesunde Hornhaut ist glatt und geschmeidig und schützt vor Verletzungen.

Doch wer seine Füße ständig überfordert oder einseitig belastet, hat nicht selten mit übermäßiger Hornhautbildung zu kämpfen. Wer bei vielen Sportarten ohnehin erhöhte Druck auf die Hautbarriere wird durch diese Schwielen multipliziert: Die Haut reißt ein oder es kommt unter den Schwielen zu Druckgeschwüren. Schutz vor übermäßiger Hornhaut Um die Fußhaut geschmeidig zu halten, sollten gerade Sportler regelmäßig eine reichhaltige Fußcreme in die Fußhaut einmassieren.

Fußpflege: Mittel für schöne Füße

Aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe wie Harnstoff (Urea), Glyzerin, Allantoin, spezielle Algenextrakte und hautfreundliche Öle gleichen einen Mangel an Feuchtigkeit und Fett (Lipid) aus: Harnstoff verbessert die Feuchtigkeitseinlagerung, wirkt Hornhaut erweichend und hemmt die übermäßige Bildung neuer Hornzellen. Das aus der Rosskastanie gewonnene Allantoin verstärkt diesen Effekt und fördert Wundheilung und Zellregeneration.

Auch Glyzerin erhöht im Zusammenspiel mit Feuchthaltesubstanzen wie Urea den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Pflanzliche Öle versorgen die Haut dagegen mit Fett. Einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren besitzen Sanddorn- und Avocadoöl. Sie vermindern den Feuchtigkeitsverlust der Haut und unterstützen die körpereigene Lipidproduktion. Regelmäßig morgens und abends angewendet normalisiert diese Pflege den Verhornungsprozess; es bildet sich wieder eine intakte Hautbarriere, die ihrer Schutzfunktion uneingeschränkt nachkommen kann.

Erfrischung für die Füße

Unterstützen Sie dies, indem Sie Ihren Füßen nach dem Training eine Extraportion Pflege gönnen. Alternativ können Sie dafür ein pflegendes Fußspray verwenden. Mit den richtigen Inhaltsstoffen spendet es der Haut ebenfalls Feuchtigkeit und schützt vor übermäßiger Hornhaut. Für Er- frischung und eine zeitgemäße Desodorierung sorgen ätherische Öle: Rosmarin, Lavendel und Latschenkiefer wirken zudem antimikrobiell und schützen vor Fußpilz.

Hilfe gegen Schrunden

Wer schon unter starken Verhornungen und schmerzhaften Hauteinrissen leidet, sollte abends eine Schrundensalbe auftragen. Inhaltsstoffe wie Panthenol, Bisabolol und medizinische Spezialseife helfen dieser extrem trockenen Haut, ihre Elastizität zurückzugewinnen und die Hautbarriere zu regenerieren. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern schützt ebenfalls gleichzeitig vor Fuß- und Nagelpilzinfektionen.

Keine Chance für Fußpilz

Gute Sportschuhe sind wettkampfentschei-dend, aber in ihrem Inneren kommen Füße oft mächtig ins Schwitzen. Die Haut quillt auf, die körpereigene Abwehr gerät ins Wanken. Der Fußpilz hingegen fühlt sich in diesem feucht-warmen Milieu pudelwohl. Seine Sporen lauern in benutzten Handtüchern, Duschen und Umkleidekabinen. Gelingt es ihnen, in tiefere Schichten der aufgeweichten Haut vorzudringen, können sie sich dort ungehindert vermehren.

Die intakte Hautbarriere eines gepflegten Fußes ist für die Erreger in aller Regel ein unüberwindliches Hindernis. Dennoch ist es wichtig, die Füße, vor allem die Zehenzwischenräume, nach dem Duschen gut abzutrocknen. Badeschuhe und frische Handtücher sollten selbstverständlich sein. Da der Kontakt mit pilzhaltigen Hautschuppen ausreicht, um sich zu infizieren, sollte man Handtücher und Socken stets allein benutzen. Gerade Sportsocken sollten bei 60°C gewaschen werden. Das überleben auch die widerstandsfähigen Pilzsporen nicht.

Fuß- und Nagelpilz

Wer akut unter Fuß- und Nagelpilz leidet, sollte für die Füße ein Extrahandtuch verwenden, um die Krankheit nicht auf andere Hautpartien zu übertragen. Grundsätzlich sollten Schuhe exakt passen, denn an Druckstellen ist die Haut dünner, damit anfälliger. Atmungsaktives Schuhmaterial sowie Lüften nach dem Tragen verhindern, dass sich Pilze hier wohnlich einrichten. Zudem ist es ratsam, die Schuhe regelmäßig mit einem Schuh-Deo zu desinfizieren. 

Fußschweiß

Die „reizende“ Duftnote, die mancher Sportschuh verströmt, entsteht, wenn Bakterien den Schweiß in übel riechende Substanzen umwandeln. Hier gilt es, die Zahl der Keime mit einer lang wirksamen Fußdeocreme zu verringern, etwa mit einer Rezeptur aus Manukaextrakt und Zinkoxid. Vorsorge ist das A und O Nicht nur für Sportler gilt: Die sorgfältige Fußpflege und Eigenkontrolle beugt vielen Fußproblemen vor und hält die Füße lange gesund. Hierzu gehört auch, die Nägel regelmäßig mit der Nagelzange zu kürzen.

Fußnägel richtig kürzen

Absolut tabu sollte es sein, die Ecken der Fußnägel abzuschneiden oder rund zu feilen, denn sie verleihen ihnen Stabilität und verhindern, dass sie seitlich einwachsen. Vorbeugend empfiehlt es sich, die Nägel mit einem Nagelschutzstift zu pflegen, der einen Antipilz-Wirkstoff enthält. Besonders in neuen Schuhen kann es infolge mechanischer Belastung zur Blasenbildung kommen.

Vorbeugen lässt sich hier mit einer Rezeptur aus medizinischer Seife, Lanolin und Talkum. Vor dem Training aufgetragen bildet sie einen schützenden Gleitfilm auf der Haut. Schon im vorletzten Jahrhundert schützten sich die Menschen mit dieser bewährten Rezeptur vor Blasen. Denn bequeme Schuhe waren zu jener Zeit noch echte Mangelware.

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