Enzym-Peeling und Laserbehandlung

Hautpflege nach kosmetischer Behandlung

Hautpflege nach kosmetischer Behandlung
Intensive Pflegeprodukte unterstützen die Haut nach einer Kosmetikbehandlung

Eine sonnengebräunte Gesichtshaut ist für viele Menschen der Inbegriff einer vitalen Ausstrahlung. Doch die UV-Belastung der Sonnenanbeter gefährdet nicht nur ihre Gesundheit, sondern sorgt gleichzeitig dafür, dass die natürlichen Alterungsprozesse der Haut beschleunigt werden. Das stützende Gewebe bildet sich zurück, die Fähigkeit der Haut zur Feuchtigkeitsbindung lässt nach und Fältchen entstehen. 

Nachpflege

Um zu verhindern, dass die Haut austrocknet und vorzeitig „fältelt“, ist es ratsam, sie mit dermatologischer Kosmetik zu pflegen. Diese Produkte schließen die Lücke zwischen Medizin und Hautpflege und können die natürlichen Alterungsprozesse der Haut wirksam verzögern. „Dermatologische Kosmetik führt der Haut von außen in hoher Konzentration die Wirkstoffe zu, die ihr fehlen, und zwar ohne die Haut durch Duft- und Konservierungsstoffe zu belasten“, erklärt Dr. G. Sattler, Dermatologe an der Rosenparkklinik in Darmstadt. 
 

Schönheitsbehandlung gegen Falten: Nachpflege

Gesichtsbehandlung: Peeling gegen Falten

„Dermatologische Kosmetik eignet sich auch für die Pflege nach ästhetisch-operativen Eingriffen im Gesicht“, so Dr. G. Sattler.

Dies gilt insbesondere für medizinische Peelings und Laserbehandlungen, bei denen die oberen Hautschichten großflächig abgetragen werden. Nach ein bis zwei Wochen hat sich die Haut zwar regeneriert, doch ist sie noch für mehrere Wochen sehr empfindlich. Sie benötigt deshalb eine Pflege mit viel Feuchtigkeit, aber ohne Duft- und Konservierungsstoffe oder andere Zusatzstoffe, die die junge Haut reizen könnten. Außerdem wichtig: ein Lichtschutzfaktor.

Wegen seiner umfassenden Schutz- und Pflegewirkung eignet sich das Hydrogel sogar für Diabetikerhaut und Formen der Neurodermitis. Und bei all diesen positiven Eigenschaften ist das synthetisch hergestellte Serum nahezu für jedermann gut verträglich. Erhältlich ist das dermatologische Hydrogel in ausgewählten Apotheken. 
 

Straffe Haut: Kollagene unterstützen

Nicht nur die körpereigene Bildung von Kollagenen ist mit fortschreitendem Alter rückläufig, auch die Produktion der Hyaluronsäure nimmt mit den Lebensjahren ab. Diese ist ein wichtiger Bestandteil des Binde- und Stützgewebes unserer Haut. Sie besitzt die Fähigkeit, relativ zu ihrer Masse große Mengen an Wasser zu binden (bis zu sechs Liter pro Gramm), und lässt die Haut deshalb jugendlich und frisch aussehen. 
 
Aufgrund dieses Effektes wird die Hyaluronsäure schon lange in „klassischen“ Kosmetikprodukten eingesetzt, allerdings nur in relativ geringen Konzentrationen. Führt man der Haut die fehlende Hyaluronsäure hoch konzentriert in Form eines dermatologischen Hydrogels wie beispielsweise Viscontour® Serum von außen zu, ermöglicht dies eine Aufpolsterung der Falten quasi von innen heraus. Die 
in diesem Gel enthaltene Hyaluronsäure ist so rein und hochwertig, wie sie sonst für Faltenunterspritzungen und andere medizinische Injektionszwecke verwendet wird.

 

Wirkstoff zur Zellerneuerung

Tragen Sie das Hydrogel einmal täglich oder ganz nach Bedarf unter der gewohnten Pflege beziehungsweise unter dem Make-up auf und massieren Sie es sanft ein. Das leichte Hydrogel zieht schnell ein und lässt die Haut gleich mehrfach profitieren. Aufgrund der intensiven und lang anhaltenden feuchtigkeitsbindenden Wirkung der Hyaluronsäure steigt auch die Kapazität der Haut, Feuchtigkeit zu binden. Faltenvolumen als auch Faltendichte und Faltenlänge werden reduziert und trockene „Knitterfältchen“ glätten sich sichtbar. 
 
Außerdem regt der Wirkstoff nicht nur die Zellerneuerung an und verbessert dadurch die körpereigene Regenerationsfähigkeit der Haut, sondern sorgt durch seine besondere Struktur auch für eine bessere Versorgung der Haut mit Nährstoffen und  Feuchtigkeit. Spuren belastender Umwelteinflüsse, die der Haut zusätzlich Feuchtigkeit entziehen, werden auf diese Weise ebenso gemildert wie die altersbedingt nachlassende Spannkraft der Haut. Gleichzeitig werden die Bindegewebszellen angeregt, neues Kollagen zu bilden, und der Abbau von Bindegewebe wird gebremst. Bei regelmäßiger Anwendung können sich auch die tieferen Hautschichten regenerieren. Die Haut gewinnt ihre Elastizität und Spannkraft zurück. 

 

Hyaluronsäure gegen freie Radikale

Darüber hinaus entfaltet Hyaluronsäure bei regelmäßiger Anwendung eine vorbeugende Wirkung gegen oxidativen Stress, denn sie schützt wirkungsvoll vor freien Radikalen. „Diese aggressiven Moleküle entstehen vorwiegend durch Umwelteinflüsse wie UV-Licht, Ozon oder Abgase und schwächen die Immunabwehr der Haut“, so Sattler. „Dadurch kann die Haut Schäden nicht mehr selbstständig reparieren und altert schneller.“ 
 
Hyaluronsäure ist in der Lage, diese freien Radikale zu binden, und unterdrückt so die Mechanismen, die unsere Haut schädigen. Das ist um so wichtiger, da die natürlichen Mechanismen der Haut in unseren Breitengraden offenbar nicht mehr ausreichen, um sie hinreichend zu schützen. Allein die tägliche Bewegung im Freien verursacht über 70% der Sonnenschäden. Und die stetig wachsende Zahl der Hautkrebspatienten spricht eine deutliche Sprache. 

 

   

 

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