Wirksame Hilfe für raue Füße
Die Haut an Ihren Beinen oder Füßen ist rau, rissig und unelastisch, sie spannt, brennt und schuppt? Vielleicht leiden auch Sie unter Juckreiz, übermäßiger Hornhautbildung oder Rissen an der Fersenhaut? Höchste Zeit, dieser trockenen Haut endlich die Pflege zu geben, die sie benötigt.
Trockene Haut ist charakterisiert durch einen geringen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt und hohe Feuchtigkeitsverluste. Ob genetisch bedingt oder erworben, für die feuchtigkeitsarme Haut an Beinen und Füßen sind die trockenen Wintermonate, in denen man sich überwiegend in geheizten Räumen aufhält und geschlossene Schuhe trägt, besonders belastend. Der übermäßige Gebrauch von Wasser und Seife hinterlässt zusätzliche Spuren, ebenso Alter und Krankheiten. Einerseits verfügt alternde Haut über viel weniger Feuchtigkeit als junge Haut. Andererseits verändert sich die Zusammensetzung der schützenden Hautfette, und die Funktion der Talgdrüsen lässt nach. Infolge der trockenen Haut entwickelt sich häufig ein Austrocknungsekzem – eine nicht ansteckende Entzündung, die sich in einer Schwellung und eventuell einem juckenden Hautausschlag äußert. Durch Kratzen entstehen oberflächliche Verletzungen, die die natürliche Barrierefunktion der Haut zerstören. Pilze, Bakterien und Viren können dann ungehindert eindringen. Gelangen sie in tiefere Hautschichten, entwickeln sich daraus Fußpilz, eitrige Entzündungen oder Geschwüre.
Menschen mit Diabetes sind besonders gefährdet; vor allem, wenn sich infolge eines jahrelang nicht erkannten Diabetes oder eines schlecht eingestellten Blutzuckers Nervenschäden entwickelt haben. Dann werden Druckstellen oder Verletzungen wegen des verminderten Schmerzempfindens oft zu spät bemerkt. Ist auch noch die Durchblutung gestört, weil der erhöhte Blutzucker bereits die Blutgefäße geschädigt hat, trocknet die Haut ohnehin schneller aus und Verletzungen heilen schlechter. Schon winzige Hautschäden und Infektionen können dann zum Ausgangspunkt hartnäckiger, schlecht heilender Wunden werden, an deren Ende immer noch zu häufig die Amputation steht.


